SPD Wiesbaden
SPD-Rathausfraktion

Pressemitteilung:

Wiesbaden, 05. Mai 2017

Soziale Stadt nur mit uns

Sozialausschuss beschließt weitere Gelder gegen Kinderarmut

„Versprochen – und gehalten!“ Mit diesen Worten kommentiert Simon Rottloff, der sozialpolitische Sprecher der SPD-Stadtverordnetenfraktion und Bundestagskandidat der SPD Wiesbaden, die Beschlüsse des Sozialausschusses am Mittwoch: die Einrichtung eines weiteren Kinder-Eltern-Zentrums (KiEZ) und Förderangebote für Flüchtlinge.
Besonders der Ausbau der Elternbildung für Eltern mit Grundschulkindern und die Einrichtung eines weiteren Kinder-Eltern-Zentrums (KiEZ) sind wesentliche Punkte, die umgehend angepackt werden sollen. „Ein Schritt in diese Richtung sind die Kinder-Eltern-Zentren (KiEZ), die seit 2009 ihre Arbeit aufgenommen haben“, so Rottloff. „Wir entwickeln die Kindertagesstätten seit Jahren zu einem Kompetenzzentrum für Fragen zu Bildung, Erziehung und familiärem Zusammenleben weiter.“ Ein KiEZ bietet den Eltern Raum zur Begegnung, Väter und Mütter kommen hier bei einer Tasse Kaffee ins Gespräch. Sie finden hier Angebote zur Betreuung und Bildung der verschiedenen Einrichtungen. Vor allem aber haben sie hier Fachkräfte als Ansprechpartner für alle Fragen, Sorgen und Nöte rund um die Erziehung ihrer Liebsten.“ Hierfür werden für das laufende Jahr Mittel in Höhe von 200.000 € bereitstellt. Das Geld komme aus zusätzlichen Mitteln des Kommunalen Finanzausgleichs für 2017, berichtet der SPD-Sozialpolitiker.
Aber auch geflüchtete Menschen benötigten für einen erfolgreichen Start in Wiesbaden mehr als nur eine Unterbringung, materielle Versorgung oder einen möglichst zeitnah erreichbaren Integrationskurs. „Geflüchtete Familien benötigen Kindertagesstätten und Schulbesuch. die geflüchteten Eltern müssen in die Lage versetzt werden sich mit der Erziehungssituation in einer fremden Kultur auseinandersetzen und benötigen auch Förder- und Lernangebote für ihre Kinder“, so Rottloff. Nur so lasse sich verhindern, dass nicht eine Generation von Benachteiligten heranwachse. Hier zeigt sich der Bundestagskandidat emphatisch: „Vorbeugen ist doch besser als Nachsorgen.“ Geht es nach dem Ausschuss, sind Mittel in Höhe von 700.000 Euro für Förderangebote für Flüchtlinge bereitstellt. Die Deckung erfolgt auch hier aus den zusätzlichen Mitteln des Kommunalen Finanzausgleichs für 2017.

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