SPD Wiesbaden
SPD-Rathausfraktion

Meldung:

26. Mai 2017

Kulturbeirat als dauerhafte beratende Institution einrichten.

SPD Rathausfraktion unterstützt Wunsch des Kulturdezernenten Imholz nach zügiger Umsetzung.
Hendrik Schmehl

Die SPD Rathausfraktion unterstützt die Vorstellung des neuen Kulturdezernenten Axel Imholz nach einer zügigen Einrichtung des von den Kooperationspartnern vereinbarten Kulturbeirates. „Die Erwartungshaltung ist riesig, deshalb wollen wir keine Zeit verlieren und möglichst noch vor der Sommerpause zu ersten Ergebnissen kommen, damit spätestens bis Herbst der Kulturbeirat seine Arbeit aufnehmen kann, so der kulturpolitische Sprecher der SPD Rathausfraktion, Hendrik Schmehl.

Zur Besetzung des Beirates kann sich die SPD-Rathausfraktion eine Mischung aus einer Urwahl sowie einer geringeren Zahl an „geborenen Mitgliedern“ vorstellen. So lässt sich garantieren, dass die größten und wichtigsten Institutionen in jedem Fall vertreten sind und dennoch ausreichend Platz für direkt gewählte Vertreter aus dem Kulturbereich bleibt. „Wichtig ist für uns, dass alle Sparten angemessen vertreten sind, um möglichst die gesamte Vielfalt des Wiesbadener Kulturlebens abbilden zu können. Vor diesem Hintergrund sehen wir auch nicht nur eine knappe Mehrheit der Kulturschaffenden im Kulturbeirat, sondern eher eine Verteilung im Bereich 2/3 zu 1/3 gegenüber den in den Beirat entsandten Stadtverordneten“ erläutert Schmehl die SPD-Position.

Die SPD Rathausfraktion lehnt es hingegen ab, den Kulturbeirat lediglich als Provisorium anzusehen, das wieder abgeschafft wird, sobald es wieder eine eigenständige hauptamtliche Position für Kultur im Magistrat gebe. Diese Forderung hatte der Arbeitskreis Kultur der CDU Wiesbaden unter Führung von Dr. Helmut Müller erhoben. „Für uns ist der Kulturbeirat eine ernstgemeinte Ergänzung zu den gewählten städtischen Gremien und kein Lückenfüller für eine vermeintlich fehlende herausgehobene Stellung von Kultur im hauptamtlichen Magistrat, der bei nächstbester Gelegenheit wieder eingestampft wird. Wer bürgerschaftliches Engagement will, der muss eine dauerhafte Perspektive bieten“, so Schmehl abschließend.

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