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Klimakatastrophe! - Neues Kohlekraftwerk Mainz-Wiesbaden? |
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| Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden (KMW) planen den Bau eines neuen Kohlekraftwerks auf der Ingelheimer Aue. „Dieses Projekt hat viele unterschiedliche Reaktionen in Mainz und Wiesbaden ausgelöst. Dabei geht es um die Zukunft der kommunalen Stromversorgung, um die Frage, ob die Region ein solch groß dimensioniertes Kraftwerk benötigt und ob der verwendete Energieträger Kohle überhaupt zukunftsträchtig ist, weil das geplante Kraftwerk mit dem Ausstoss von ca. 4 Millionen Tonnen des Klimaschadgases CO2 und einer großen Menge Feinstaubs massiv zur Luftverschmutzung über Wiesbaden und zudem zum jetzt überall diskutierten Klimawandel beitragen würde“, erklärte der Interimsvorsitzende der Wiesbadener SPD Jörg Jordan. |
„Wir sind der Meinung, dass ein solches Vorhaben – angesichts der derzeitigen Debatte über die globalen Folgen der Luftverschmutzung – nicht ohne eine breite öffentliche Diskussion geplant werden darf“, so der ehemalige Hessische Minister für Landesentwicklung und Naturschutz. „Darum veranstalten wir eine Podiumsdiskussion mit Befürwortern und Gegnern des Kraftwerksprojekts unter dem Titel ‚Klimakatastrophe! Neues Kohlekraftwerk Mainz-Wiesbaden?’“.
Diese findet statt am:
Donnerstag, 1. März 2007
um 19.00 Uhr
in der Christian-Bücher-Halle der ESWE
(Weidenbornstraße 1, 65187 Wiesbaden)
Auf dem Podium werden Dr. Hermann Scheer, MdB (Träger des Alternativen Nobelpreises), Dr. Ing. Werner Sticksel (Vorstandsmitglied der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG), Detlev Höhne (Vorstand der Stadtwerke Mainz AG), Christof Schulz (Bürgerinitiative Kohlefreies Mainz ) und Jörg Jordan über den Kraftwerksbau diskutieren. Moderiert wird die Veranstaltung von Ernst-Ewald Roth.
Eine Presserklärung von: sbr, erstellt am 21.02.2007.
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