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SPD: Jetzt handeln – kein Kohlekraftwerk auf der Ingelheimer Aue |
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| „Alle Experten sind sich einig, dass die Klimakatastrophe verhindert werden kann, wenn jetzt gehandelt wird. Die Botschaft ist eindeutig - auch für Wiesbaden: Wir dürfen kein klimaschädliches Kraftwerk bauen“, bewertet der Wiesbadener SPD-Vorsitzende Arno Goßmann die Konsequenz aus dem dritten Teil des Weltklimaberichts, der heute vom Weltklimarat vorgestellt wurde. |
„Wenn in dem Bericht gefordert wird, dass zu den kurzfristigen Maßnahmen gegen den Klimawandel der Einsatz von Biokraftstoffen und erneuerbaren Energiequellen gehört, dann dürfen wir hier nicht in die entgegengesetzte Richtung laufen und ein klimaschädliches Kohlekraftwerk bauen“, so Goßmann.
Als Ziel würden die Klimaexperten vorgeben, bis 2050 den Kohlendioxid-Ausstoß um 50 bis 85 Prozent zu senken. Dazu müssten die weltweiten CO2-Emissionen bereits im Jahr 2015 sinken. „Da passt ein Steinkohlekraftwerk, das ab 2013 rund 3,6 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr ausstößt, nicht rein“, meint der SPD-Vorsitzende.
Chancen sieht Goßmann in dem nun geplanten Vorgehen der Stadt Wiesbaden gegen das Kraftwerk. Er begrüßt insbesondere, dass auf Initiative der SPD-Fraktion das Stadtparlament beschließen wird, sogar einen Rechtsanwalt einzuschalten, um das Genehmigungsverfahren kritisch zu begleiten.
Außerdem ruft die Wiesbadener SPD gemeinsam mit den Grünen für Samstag, 12.5. um 13.00 Uhr zur Demonstration gegen das Kraftwerk auf: „Wir appellieren an die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener, ein Zeichen gegen den Kraftwerksneubau zu setzen.“ Als Alternativen zu dem Kohlekraftwerk sieht Goßmann den „Einstieg in die erneuerbaren Energien, wie dies auch im Weltklimabericht gefordert wird“.
Eine Presserklärung von: Unterbezirksvorstand, erstellt am 04.05.2007.
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