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Kohlekraftwerk Ingelheimer Aue: Der Widerstand wächst |
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„Der Widerstand gegen das Kohlekraftwerk auf der Ingelheimer Aue wächst“, zeigt sich der umweltpolitische Sprecher der Wiesbadener SPD-Rathausfraktion, Klaus Ries, erfreut. „Wenn sich jetzt zwei prominente Mainzer CDU-Politiker öffentlich gegen das Kraftwerk stellen, dann ist das ein ermutigendes Zeichen“, so Ries. Es werde Zeit, dass die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden (KMW) einsehen würden, dass die Bevölkerung einen solchen Kohleklotz vor der Haustür nicht wolle, erklärt der SPD-Politiker. |
„Wir können nicht auf einem G-8-Gipfel weit reichende Beschlüsse zum Klimaschutz bejubeln und vor Ort ein Kraftwerk bauen, das uns Jahrzehnte an die Kohle bindet, das mehr klimaschädliches CO2 ausstoßen wird, als Wiesbaden derzeit insgesamt in die Atmosphäre entlässt und das mehr als doppelt so viel Strom produzieren wird als Wiesbaden und Mainz gemeinsam benötigen“, betont Ries. Noch hoffe man auf ein Einsehen der KMW, in intelligente Lösungen zu investieren und die regenerativen Energien konsequent auszubauen. Sollte man dort allerdings an dem Kraftwerksprojekt festhalten, werde sich Wiesbaden mit allen Möglichkeiten gegen den Kohleblock wehren.
Eine Presserklärung der SPD Stadverordnetenfraktion Wiesbaden, erstellt am 18.06.2007.
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