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Die Lehren aus dem Energiegipfel: Kein Kohlekraftwerk auf der Ingelheimer Aue |
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| „Ein weiter so in der Energiepolitik darf es nicht geben, also dürfen auch wir nicht einfach so weiter machen und ein neues Kohlekraftwerk bauen, das rund vier Millionen Tonnen CO2 pro Jahr ausstößt.“ So kommentiert der Wiesbadener SPD-Vorsitzende Arno Goßmann die Ergebnisse des so genannten Klimagipfels. |
„Man kann nicht immer nur in Feiertagsreden den Klimaschutz fordern – wir sind aufgefordert, zu handeln“, meint Goßmann, der sich auf Äußerungen der Bundeskanzlerin bezieht, die den Klimaschutz als „Herausforderung des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet. „In vielen Regionen wenden sich die Menschen gegen neue Kohlekraftwerke, so jüngst in Kloppenheim oder bei Großdemonstrationen wie bei Staudinger“, so Goßmann. Dies zeige, dass sich die Bürgerinnen und Bürger große Sorgen um das Klima machen. „Diese Sorgen müssen wir ernst nehmen“, betont der SPD-Vorsitzende.
Goßmann erwartet von der Wiesbadener Umweltdezernentin, dass sie die Wiesbadener Einsprüche in geeigneter Weise geltend macht, um eine Genehmigung des Kraftwerks zu verhindern. „Wir können es uns nicht leisten, uns bis zum St. Nimmerleinstag an einen Kohlefresser und CO2-Spucker zu binden. Wir sollten unsere Zeit, unser Geld und unsere Ressourcen lieber in den Ausbau erneuerbarer Energien stecken“, so Goßmann abschließend.
Eine Presserklärung von: Unterbezirksvorstand, erstellt am 04.07.2007.
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