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Jugendverkehrsschule: Erneut schlägt Ankündigungsdezernentin Scholz zu |
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Volk-Borowski (SPD): „Eine Wiesbadener Institution wird platt gemacht!“
„Erneut schlägt die Ankündigungsdezernentin Rose-Lore Scholz zu – und auf ihrem Weg wird eine wichtige und lieb gewonnene Wiesbadener Institution einfach so platt gemacht.“ Mit diesen Worten kommentiert der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Rathausfraktion, Dennis Volk-Borowski, die im Raum stehende „Neukonzeption“ für die Jugendverkehrsschule. |
„Das so genannte Konzept ist nicht viel mehr als ein paar Striche auf einigen Schulhöfen, wo die Kinder bei gutem Wetter üben können“, bedauert Volk-Borowski die Pläne für die künftige Verkehrserziehung der Grundschüler. „Nichts bleibt mehr von der ganzjährig benutzbaren Verkehrsschule, von der Generationen von Wiesbadenern profitiert haben“, sagt der SPD-Politiker. „Kein Wunder, dass die Polizei von den Alternativplanungen nicht begeistert ist!“
Was die Sozialdemokraten darüber hinaus erzürnt, ist die Tatsache, dass der Bedarf für den Neubau der Jugendverkehrsschule seit langem absehbar und ja auch eingeplant war. „Es waren Finanzmittel im Haushalt eingestellt und es war festgelegt worden, dass die neue Jugendverkehrsschule am Moltkering im Zusammenhang mit dem Schulungszentrum für die Innung des Bauhandwerks errichtet werden sollte“, erinnert Volk-Borowski an die Planungen aus 2007.
„Wieder einmal passiert nicht das, was eigentlich geplant und angekündigt war. Wieder einmal laufen der Schuldezernentin offenbar die Kosten aus dem Ruder, so dass ein Projekt nicht realisiert werden kann. Das ist doch langsam nicht mehr zu glauben“, entrüstet sich der SPD-Verkehrspolitiker, der wie viele Kollegen im Stadtparlament und der überwiegende Teil der Wiesbadenerinnen und Wiesbadener in seiner Kindheit die Jugendverkehrsschule besucht hat.
Eine Presserklärung der SPD Stadverordnetenfraktion Wiesbaden, erstellt am 22.12.2009.
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