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JuGSo-Veranstaltung mit Dr. Guido Seelmann-Eggebert zu Thema „Ganztagsschule oder Halbtagsschule? – Zur Geschichte einer pädagogischen und bildungspolitischen Fehlentwicklung in Deutschland und Wiesbaden“

Details

Datum:
12. April
Zeit:
19:00
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Veranstaltungsort

Online

In Deutschland wird seit der PISA-Studie von 2000 die Ganztagsschule als eine Möglichkeit gesehen, die unzureichenden Ergebnisse von Schülerleistungen künftig zu korrigieren.
Die heute noch vielfach in Deutschland übliche Halbtagsschule ist aber ein historisch neues Phänomen aus dem 19. Jahrhundert.

In Anlehnungen an die Tradition der Kloster- und Domschulen des Mittelalters, wurde der Unterricht von 5-6 Stunden täglich an den entstehenden Latein- und Gelehrtenschulen, aber auch an Stadt- und Dorfschulen, grundsätzlich gleichmäßig auf Vor- und Nachmittag verteilt. So war das auch in Hessen und Wiesbaden.

  • Was waren die Ursachen für diesen Sonderweg Deutschlands und den deutschsprachigen Nachbarländern?
  • War dieser Weg vor ca. 150 Jahren, regional sehr unterschiedlich, u.U. eine bildungspolitische und pädagogische, aber auch eine sozialpolitische Fehlentwicklung der deutschen Bildungsgeschichte?
  • Lässt sich der bisher eingeschlagene Weg nach dem PISA-Schock 2000 zurück zu ganztägig arbeitenden Schulen als Erfolgsgeschichte bezeichnen?

Eine Antwort auf diese Fragen versucht – nach umfangreichen Recherchen und Forschungen

Dipl.-Pädagoge DR. GUIDO SEELMANN-EGGEBERT
ehem. Rektor der Hermann-Ehlers-Schule, integrierte Gesamt-/Ganztagsschule

in seinem Vortrag mit dem Titel „Ganztagsschule oder Halbtagsschule? – Zur Geschichte einer pädagogischen und bildungspolitischen Fehlentwicklung in Deutschland und Wiesbaden